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Kindle-Zeitschriften im Test — Teil 5: Der Focus

Wie gut sind Zeitungen und Zeitschriften auf dem Kindle? (Bildquelle: Margot Kessler  / pixelio.de)

Wie gut sind Zei­tun­gen und Zeit­schrif­ten auf dem Kind­le? (Bild­quel­le: Mar­got Kess­ler / pixelio.de)

Der Kind­le schickt sich nicht nur an, das gedruck­te Buch abzu­lö­sen. Auch Zei­tun­gen und Zeit­schrif­ten gibt es längst für den Ama­zon eRe­ader und das Tablet. Doch wie gut ist die digi­ta­le Aus­ga­be umge­setzt, wie kom­for­ta­bel lässt sie sich lesen? Höchs­te Zeit für einen Test!

Wissenswertes über Zeitschriften und Zeitungen auf dem Kindle

Jede Zeit­schrift und jede Zei­tung gibt es ent­we­der in der Ein­zel­aus­ga­be oder als Abon­ne­ment zu kau­fen. Jedes Abo star­tet mit einer 14-tägi­gen Gra­tis-Pha­se (bei man­chen Zeit­schrif­ten auch 30 Tage), in der sie jeder­zeit kün­di­gen kön­nen. Das Abon­ne­ment wan­delt sich nach 14 Tagen auto­ma­tisch in ein kos­ten­pflich­ti­ges um. Die Kün­di­gung geht ganz ein­fach über die »Mein Kindle«-Seite bei Ama­zon. Das Sor­ti­ment umfasst im Moment 19 Zei­tun­gen und 16 Zeit­schrif­ten aus Deutsch­land und der Welt. Im Gegen­satz zu Büchern sind Zei­tun­gen und Zeit­schrif­ten immer nur auf einem Kind­le-Gerät ver­füg­bar. Über die Andro­id- und iPad-App las­sen sich Zeit­schrif­ten dafür auch auf ent­spre­chen­den Tablets genie­ßen.

Preis und Erscheinungsweise des Focusscreenshot_2013_02_04T17_14_22+0000

Der Focus erscheint wöchent­lich, immer mon­tags. Die Kind­le-Edi­ti­on ist meist schon etwas frü­her da. Ein­zel­ne Hef­te kos­ten bei Ama­zon 2,50 Euro, der Monats­preis beträgt 10 Euro. Das Jah­res­abo der Print­aus­ga­be kos­tet nor­ma­ler­wei­se rund 16 Euro pro Monat, die Ein­zel­aus­ga­be 3,70 Euro. Auch die bewor­be­ne E-Paper-Ver­si­on auf Focus.de kos­tet mit 16 Euro pro Monat erheb­lich mehr als das Kind­le-Abo.

Das Inhaltsverzeichnis des Focus auf dem Kindle

Das Inhalts­ver­zeich­nis des Focus auf dem Kind­le

Aufbau und Navigation

Anders als die Mit­be­wer­ber im Kind­le-Geschäft wird beim Focus immer direkt die Titel­sei­te in vol­ler Grö­ße gezeigt. Das schafft einer­seits ein ver­trau­tes Zeit­schrif­ten-Fee­ling, da die ers­te Sei­te nun ein­mal immer zuerst kommt, bringt den Leser aber ande­rer­seits nicht wei­ter, da erst der Weg ins Inhalts­ver­zeich­nis gefun­den wer­den muss, wo das Cover auch mit ange­zeigt wird.

Die Con­ver­an­sicht ist Kind­le-stan­dar­di­siert und vom Focus gut umge­setzt wor­den. Meist kommt hier ein Foto oder der Teaser­text zum tra­gen, der in der Regel gut erah­nen lässt, ob der Arti­kel für einen inter­es­sant ist, oder eben nicht. Auch an der alter­na­ti­ven Lis­ten­form gibt es wenig aus­zu­set­zen. Frag­lich ist aller­dings, ob das Impres­sum oder die Ser­vice­num­mern eine eige­ne Rubrik benö­tigt hät­ten — so sind es eher Platz­fres­ser.

Die Navi­ga­ti­on und Bedie­nung klappt ins­ge­samt sehr gut. Die ein­zel­nen Arti­kel

Zu viel Fließtext, zu wenig Formatierung

Zu viel Fließ­text, zu wenig For­ma­tie­rung

sind durch­wach­sen for­ma­tiert. Oft bleibt dem Leser Text­brei erspart, aber in ein­zel­nen Kate­go­ri­en — zum Bei­spiel den Leser­kom­men­ta­ren — ist das nicht so. Hier besteht Hand­lungs­be­darf, da nicht ein­mal die ein­zel­nen Kom­men­ta­re von ein­an­der getrennt wur­den. Auch Zwi­schen­über­schrif­ten heben sich zu sel­ten vom Fließ­text ab. Etwas mehr Sorg­falt wäre wün­schens­wert.

Deut­lich wird auch, dass die Tex­te 1:1 aus der Print-Aus­ga­be über­nom­men wur­den. Oft wird auf Sei­ten­zah­len ver­wie­sen, die auf der Kind­le-Edi­ti­on natür­lich nicht exis­tie­ren. Ein­zel­ne Gra­fi­ken, auf die eben­falls auf­merk­sam gemacht wird, feh­len manch­mal. Ganz schlimm sind auch Inter­views, bei denen eine ein­deu­ti­ge Zuord­nung, wer den nun der Inter­view­er und wer der Inter­view­te ist, nicht ein­deu­tig genug gekenn­zeich­net wird. All das macht den Focus auf dem Kind­le in Punk­to Umset­zung zu einem eher durch­wach­se­nen Pro­dukt

screenshot_2013_02_04T17_16_28+0000Vollständigkeit

Erfreu­li­cher­wei­se ist der Inhalt zur Print­ver­si­on iden­tisch. Unterm Strich wur­den auch die meis­ten Fotos über­nom­men, was posi­tiv ist. Trotz­dem feh­len zum Ver­ständ­nis wich­ti­ge Gra­fi­ken, zumin­dest teil­wei­se. Ins­ge­samt kann man jedoch was die Voll­stän­dig­keit betrifft ein Lob an die Kind­le-Edi­ti­on des Focus aus­spre­chen.

Fazit — Lohnt sich der Focus auf dem Kindle?

Beim Inhalts­ver­zeich­nis macht der Focus noch vie­les rich­tig. Eine Emp­feh­lung kann wegen den Unge­nau­ig­kei­ten bei der Umset­zung jedoch nicht aus­ge­spro­chen wer­den. Zu oft wur­de hier bei der For­ma­tie­rung geschlampt, zu lieb­los ist die Ein­bet­tung in das Kind­le-For­mat. Trotz der zufrie­den­stel­len­den Voll­stän­dig­keit reicht es am Ende nur für ein befrie­di­gen­des Ergeb­nis für den Focus auf dem Kind­le.

Der Focus auf Amazon.de

 

Die Kindle-Tipps Testreihe zu den Kindle Zeitschriften und Zeitungen im Überblick

Zei­tun­gen und Zeit­schrif­ten auf dem Kind­le: Über­sicht und Aus­wer­tung

Kind­le-Zei­tun­gen im Test — Teil 1: Die Zeit

Kind­le-Zei­tun­gen im Test — Teil 2: Die Süd­deut­sche Zei­tung

Kind­le-Zei­tun­gen im Test — Teil 3: Die Frank­fur­ter All­ge­mei­ne Zei­tung

Kind­le-Zei­tun­gen im Test — Teil 4: Die Welt Kom­pakt

Kind­le-Zeit­schrif­ten im Test — Teil 5: Der Focus

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